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CSD Frankfurt 2023

Glaube, Liebe, Regenbogen: Evangelische Kirche beim CSD in Frankfurt

Rolf OeserEvangelische Jugend zeigt beim CSD 2023 in Frankfurt Flagge.Evangelische Jugend zeigt beim CSD 2023 in Frankfurt Flagge.

Erstmals präsentierte sich das Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach beim CSD 2023 mit einem eigenen Truck. Außerdem gab es gleich vier Gottesdienste zum CSD, unter anderem mit Stellvertretender Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf.

Bettina BehlerEvangelischer Wagen beim CSD 2023 in FrankfurtEvangelischer Wagen beim CSD 2023 in Frankfurt

Am Wochenende stand Frankfurt ganz im Zeichen des Regenbogens beim Christopher Street Day (CSD) 2023. Das Symbol ist zum Signet der queeren Community und aller Menschen geworden, die für Freiheit und Akzeptanz eintreten. Erstmals war nun auch die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach mit einem eigenen Truck beim CSD 2023 in Frankfurt mit von der Partie. Mit auf den Weg machten sich auch Frankfurts designierter Stadtdekan Holger Kamlah, Prodekanin Amina Bruch-Cincar, Vorstandsmitglieder von Stadtdekanat und Evangelischem Regionalverband, die Fachbereichsleitungen, eine Reihe an Gemeindepfarrer:innen und viele ehrenamtlich Engagierte aus Gemeinden.

Gottesdienste rund um den CSD Frankfurt

Nicht weniger als vier Gottesdienste rund um den CSD 2023, unter anderem mit Hessen-Nassaus Stellvetretender Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf, gab es zudem. Für Scherf war es wichtig zu zeigen, dass "Diversität" das "Normale" ist und in jedem Menschen Gottes Liebe schlummert. Prodekan Holger Kamlah, ab August Stadtdekan von Frankfurt und Offenbach, engagierte sich in den vergangenen Monaten im CSD-Vorbereitungsteam.  „Die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach zeigt ihre Solidarität mit der queeren Community. Gott hat eine bunte und vielfältige Welt geschaffen. Gottes Segen gilt allen Liebenden. Durch sie wird auch Gottes Liebe für das Leben erfahrbar“, ist der 56 Jahre alte Theologe und Familienvater überzeugt.

Die Kirche musste beim Thema Queer lernen 

Kamlah fügt hinzu: „Die evangelische Kirche hat Zeit gebraucht, um das zu verstehen. In Anerkennung der schwierigen Erfahrungen, die queere Menschen mit Kirche gemacht haben, ist es gut und richtig, dass wir endlich aufgehört haben, Unterschiede zu machen und allen, die in Liebe und Verantwortung füreinander das Leben teilen, Gottes Segen zusprechen.“

Viele evangelische Engagierte beim CSD

Die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach – die Diakonie von Frankfurt und Offenbach, die Jugendkulturkirche Sankt Peter, die Evangelische Jugend aus hessen-Nassau, das Evangelische Frauenbegegnungszentrum, der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit sowie  response.Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt beteiligten sich am großen CSD-Wochenende rund um den 15. Juli 2023 an der Organisation des evangelischen Auftritts.

Dutzende schlossen sich dem evangelischen CSD-Truck an 

Und vor allem schlossen sich viele Interessierte, die Lust hatten, auf dem evangelischen Truck oder in dessen Gefolge unterwegs zu sein, dem Zug an, hielten die Regenbogenfahne hoch, die in den vergangenen Jahren die Evangelische Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung, angeführt von ihrem Pfarrer Nulf Schade-James, mit Gemeindegliedern und anderen Engagierten, bei der CSD-Parade eingebracht hatte.

Wer eins ist mit sich selbst, ist stark.
Aber wer ist das?

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